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Im Trinkwasser


Legionellen

Legionellen sind natürlich vorkommende Bakterien, die in Oberflächengewässern wie z. B. Seen, Flüssen, Bächen und Pfützen ihren Lebensraum finden.
Ihre Anwesenheit stellt für uns Menschen im Normalfall keine Gefahr dar. Erst durch Einatmen mit Legionellen kontaminierter lungengängiger Aerosole kommt es zur Infektion.

Pseudomonaden

Das Bakterium Pseudomonas aeruginosa ist ein weitverbreiteter Boden- und Wasserkeim (Nasskeim, sog. „Pfützenkeim“), der in feuchten Milieus vorkommt (neben feuchten Böden und Oberflächengewässern auch in Leitungswasser, Waschbecken, Duschen, Toiletten, Spülmaschinen, Dialysegeräten, Medikamenten und Desinfektionsmitteln). In der Hygiene gilt es daher als bedeutender Krankenhauskeim (nosokomialer Keim). Aber auch als Lebensmittelverderber spielt es eine erhebliche Rolle, was Isolate aus Pflanzen, Früchten, Lebensmitteln und dem Darmtrakt von Mensch und Tier belegen. Es kann selbst in destilliertem Wasser oder einigen Desinfektionsmitteln überleben und wachsen, wenn kleinste Spuren von organischen Substanzen vorhanden sind.

Pseudomonas aeruginosa (von lat. aerugo Grünspan) ist ein gramnegatives, oxidasepositives Stäbchen der Gattung Pseudomonas. Es wurde im Jahr 1900 von Walter Migula entdeckt. Die Namensgebung bezieht sich dabei auf die blau-grüne Färbung des Eiters bei eitrigen Infektionskrankheiten.